Wie wählt man eine natürliche Farbe aus?

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Anonim

Gesund, ungiftig, drinnen und draußen… Wie wählt man eine 100 % ökologische Naturfarbe aus?

Biologisch abbaubar, hochwertig, für jeden Geldbeutel zugänglich: Naturfarben haben alles, was zum Verführen einlädt. Aber wie wählt man aus der Fülle umweltfreundlicher „grüner“ Produkte aus?

Was ist Naturfarbe?

Ökologische Farben werden aus natürlichen, mineralischen oder organischen Materialien hergestellt. Im Gegensatz zu glycerophtalischen (Öl-)Farben enthält es keine giftigen Produkte, sogenannte flüchtige organische Verbindungen, die insbesondere für schlechte Gerüche verantwortlich sind.In ökologischen Farben finden wir zunächst natürliche Bindemittel, die aus traditionellen Techniken stammen. Dabei handelt es sich um Bindemittel auf Basis von Pflanzenölen, Wachs, Kasein oder Harz. Die Farben stammen aus natürlichen Pigmenten. Welche Pigmente sind entweder mineralischen Ursprungs (Kupferoxid ergibt Blau oder Grün) oder pflanzlichen Ursprungs (z. B. Teeextrakt)? Darüber hinaus werden sie nicht mit giftigen Lösungsmitteln verdünnt. Sie werden daher manchmal durch Zitrusdestilla ersetzt. Bei der Herstellung einer ökologischen Farbe entsteht daher kein giftiger Abfall. Naturfarben setzen beim Auftragen keine oder nur sehr wenige giftige Dämpfe frei. Perfekt für ein Babyzimmer! Ein weiterer Vorteil: Ökologische Farben altern besser und bekommen mit den Jahren eine natürliche Patina. Frage zum Preis, grüne Farbe ist teurer in der Anschaffung, deckt aber mehr Fläche ab als gewöhnliche Farben.

Das Günstigste: Natürliche beige Fadenfarbe für außen/innen

Haben Naturfarben irgendwelche Nachteile?

Wie bei normalen Farben können Sie zwischen Glanz, Matt und Satin wählen. Allerdings ist die Auswahl an Farben etwas eingeschränkter. Ein weiterer Nachteil: Die Trocknungszeit ist etwas länger, da das Produkt ohne chemische Beschleuniger auskommt. Einige ökologische Farben sind gebrauchsfertig, andere müssen „hergestellt“ werden: Sie kaufen die Produkte bereits gemischt in Beuteln und müssen nur noch Wasser und die Farbe hinzufügen.

Der Favorit der Redaktion: Malen mit natürlichem graugrünem Lindenkalk

Wie navigiere ich durch das Angebot an Naturfarben?

Das Problem ist, dass der Ausdruck „grüne Farbe“ nicht viel bedeutet. Es reicht aus, dass eine Farbe etwas weniger umweltschädlich ist als die meisten anderen, um als grün bezeichnet zu werden.Es gibt Hersteller, die behaupten, „grün“ zu sein, indem sie ein paar kleinere Aspekte ihrer Produkte ändern: Schwermetalle und Kohlenwasserstoffe sind in geringeren Mengen vorhanden oder werden sogar eliminiert, aber es gibt immer Glykolether. Diese Produkte sind daher weniger schädlich als die anderen, bleiben aber giftig. Um die richtige Wahl zu treffen, können Sie sich auf zwei Labels verlassen: NF Environnement und Ecolabel. Der erste ist französisch und der zweite europäisch. Schauen Sie sich als nächstes die Zusammensetzung der Farbe an. Bei ökologischen Farben müssen alle Inh altsstoffe auf der Verpackung aufgeführt sein. Überprüfen Sie auch die Toxizitätslogos (entzündlich, reizend, ätzend usw.): Das Vorhandensein von einem oder zwei davon ist nicht besorgniserregend. Wenn Sie dagegen fünf zählen, können Sie sicher sein, dass es sich nicht um eine umweltfreundliche Farbe handelt! Letzter Ratschlag: Bevorzugen Sie Öko-Häusergeschäfte gegenüber sehr großen Marken.