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Antwort: Für Dächer gelten je nach Wohnfläche und mehr oder weniger windexponierten Standorten Mindestneigungsregeln.
Die Mindestneigung eines Daches hängt von der Witterungs- und Windbelastung des Daches ab.In Frankreich definieren drei unterschiedliche Klimazonen die Rechtsvorschriften für den Hang: Zone 1 umfasst das gesamte Landesinnere und die Mittelmeerküste mit Höhen unter 200 Metern. Zone 2 betrifft die Atlantikküste für Höhen von 200 bis 500 Metern. Nördlich von Lorient liegt der Streifen zwischen 20 und 40 km von der Küste entfernt in diesem Gebiet; im Süden ist es der gesamte Streifen zwischen dem Ozean und 20 km von der Küste entfernt. Zone 3 umfasst die Atlantikküste, den Ärmelkanal und die Nordsee in einer Tiefe von 20 km. Auch Höhenlagen von mindestens 500 Metern finden sich in diesem Gebiet. Die Standorte, die die vorherrschenden Winde repräsentieren, sind das zweite Kriterium zur Bestimmung der Dachneigung. Der normale Standort besteht aus Ebenen oder Plateaus. Die exponierte Stelle betrifft das Landesinnere, nämlich hohe Berge oder Täler mit starken Winden, aber auch Küsten bis zu einer Tiefe von 5 km, kleine Inseln oder Klippen. Schließlich handelt es sich bei dem Schutzgebiet um Orte, die durch die vorherrschenden Winde geschützt sind. Je nach gewählter Abdeckungsart kann so die Mindestneigung bestimmt werden.