Um Ihrem Parkett ein Facelifting zu verpassen, ist Bleiweiß eine Lösung. Diese Technik belebt die Maserung des Holzes.
Vorbereitung des zu kalkenden Parketts
Wenn das Holz nicht roh ist, ist der erste Schritt vor dem Kalken eines Bodens das Abziehen. Verwenden Sie dazu einen handelsüblichen Entwässerer. Wenn es verglast ist, muss das Holz auch geschliffen werden. Nach der Reinigung den Boden mit verdünntem Bleichmittel aufhellen (1 Glas Bleichmittel auf einen Liter Wasser). Anschließend muss das Parkett mit Wasser gespült werden, dann mit feinem Lackalkohol. Anschließend sollten die Dielen mit einer messingbeschichteten Stahlbürste geschrubbt werden. Dadurch bilden sich die Adern des Parketts, in denen die Bleiweißpaste verteilt wird.
Auftragen von Bleiweißpaste
Vor dem Auftragen der Bleiweißpaste den Topf vorsichtig schütteln und dann mit einem Borstenpinsel gleichmäßig über die gesamte Beschichtung verteilen, immer in Faserrichtung, um ein Verkratzen der Unterlage zu vermeiden. Eine Stunde einwirken lassen und überschüssiges Produkt mit Stahlwolle oder einem Lappen entfernen und mit einer Bürste abstauben. Anschließend kann das Holz wieder mit Zellstoff- oder Polyurethanlack lackiert werden, wenn es Wasser oder Öl ausgesetzt ist. Wachsen Sie den Boden und polieren Sie ihn, um eine weiche und glänzende Farbe zu erhalten. Beachten Sie, dass andere Kalkpasten wie Wachs aufgetragen werden können. Sie müssen 48 Stunden trocknen, bevor das Parkett in Richtung der Holzmaserung geschliffen wird.