Teakholz ja, aber Vorsicht vor illegalem Holz!

Anonim

Dann vertraue dem FSC-Label

Wenn es um den Kauf von Gartenmöbeln geht, denken wir sofort an Teakholz. Es ist natürlich ein sehr schönes Holz, aber achten Sie darauf, den illegalen Verkehr nicht zu fördern. Teak ist ein tropischer Baum, der von Holzmöbelherstellern sehr geschätzt wird. Es produziert ein wertvolles und verrottungsbeständiges Holz, das für die Herstellung von Bootsdecks und Gartenmöbeln empfohlen wird. Teakholz stammt entweder aus natürlichen Wäldern in Burma, Indien und Thailand oder aus Plantagen hauptsächlich in Indonesien. Seine Farbe variiert von blassgelb bis bronzefarben und geht durch rötliches Beige . Es wird in der Tischlerei geschätzt, weil es leicht zu verarbeiten ist. Zudem ist es besonders wetterfest und sehr langlebig. Wenn Teakholz heute angebaut wird, ist es immer noch Gegenstand eines sehr intensiven illegalen Handels. In Burma finanziert die Ausbeutung von Teakholz die Militärjunta, die die Bevölkerung in einem Zustand permanenter Unterdrückung hält. Obwohl die Internationale Arbeitsorganisation seit 2000 die internationale Gemeinschaft aufgefordert hat, alle Aktivitäten mit Burma einzustellen, bleibt dieses Land der größte Exporteur und produziert 75% des Teakholzes des internationalen Marktes, von dem ein Großteil illegal gehandelt wird. Darüber hinaus hat diese intensive Nutzung schwerwiegende Folgen für die Umwelt und verursacht jährlich 1,4 % der Waldverluste, die höchste Entwaldungsrate in Südostasien, während Überschwemmungen und Erdrutsche weiter zunehmen. Nicht besser sieht es in Indonesien aus, wo sich die größte Teakplantage der Welt befindet. Diese Plantagen sind übernutzt und in schlechtem Zustand, Opfer des illegalen Holzeinschlags. In den frühen 1990er Jahren richtete sich die Produktion an Verbraucher in reichen Ländern. Tatsächlich haben die wachsende Nachfrage und die schwache lokale Kaufkraft dazu beigetragen, illegale Systeme anzuheizen. Ein Rat : Vermeiden Sie Teakholz aus Burma und Indonesien. Die Herkunft des Teakholzes wird selten auf den Etiketten angegeben. Dann vertrauen Sie dem FSC-Label, das anzeigt, dass das Holz wirklich aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt. Fragen Sie immer danach!