Ein Handelsmöbel, das zu einem Wohnmöbel geworden ist
Ausgestattet mit vielen kleinen Schubladen mit charakteristischen Griffen (Halbmond) dienten Sämaschinen einst zum Sortieren und Lagern von Saatgut für die Landwirtschaft. Mit dem technischen Fortschritt und der galoppierenden Urbanisierung ist der Beruf des Saatgutherstellers nach und nach verschwunden, aber die Möbel sind geblieben. Heute wird der Sämling für den Heimgebrauch vermarktet. Oft als Sideboard verwendet, verleihen ihm die vielen kleinen Schubladen einen besonderen Charme, der durch die Jahrhunderte geht. Ob kleine Gegenstände, Dessous oder Besteck, die Möglichkeiten, einen Samenbehälter zu garnieren, sind vielfältig und hängen vom Raum ab, in dem er sich befindet. Stilistisch ist es auch Geschmackssache. Die traditionelle Körnung aus rohem oder lackiertem Holz findet selbstverständlich seinen Platz in einem Einfamilienhaus oder in einer Atmosphäre auf der Suche nach Authentizität. Dazu bietet sich auch ein exotisches Dekor an. Um in einem zeitgemäßeren Interieur Platz zu finden, wurden einige Setzlinge mit sanften Pastellfarben überarbeitet und einige Modifikationen, zum Beispiel auf der Ebene der Griffe, vorgenommen. Traditionell oder modernisiert, bleibt der Saatguthersteller ein sehr praktisches, charmantes Möbelstück, das dem Raum, der ihn willkommen heißt, ein kleines Extra hinzufügt.