In Sao Paulo renovierte der Architekt Alan Chu eine Wohnung, indem er den traditionellen Keramikziegel verwendete, der in den 1930er Jahren in Brasilien hergestellt und von modernen Architekten dieser Zeit populär gemacht wurde. Er erforscht daher Ziegel, um ein grafisches und helles Interieur zu bieten, in dem das Material das Dekor bildet. Besuch.
Ein helles Wohnzimmer

© Alan Chu / Djan ChuIm Wohnzimmer gibt es durch eine große Öffnung weiches Licht, das von einem weißen Vorhang gefiltert wird. Das Licht breitet sich dank weiß gestrichener Backsteinwände im ganzen Raum aus und lässt das Material dennoch sichtbar. Die Dekoration ist in sanften und natürlichen Farben für einen sehr ruhigen Geist bestimmt.
Ein offener Raum, abgegrenzte Räume

© Alan Chu / Djan ChuWenn das Wohnzimmer zwischen Wohnzimmer und Esszimmer aufgeteilt ist, sind die Räume nicht weniger abgegrenzt. Das Wohnzimmer hat einen Teppich, der mehr Privatsphäre bietet, während der Essbereich seitlich von den Formsteinen platziert ist, was eine optische Trennung der beiden Räume bietet.
Keramik als Dekorationsobjekt

© Alan Chu / Djan ChuUm die Einrichtung zu vervollständigen, schuf der Architekt maßgeschneiderte Möbel für die Renovierung. Der geformte Keramikziegel wird dann zur Oberseite von Beistelltischen und behält seine natürliche Farbe, um dem Raum eine warme Atmosphäre zu verleihen. Wieder eine Hommage an die Keramik, die großen skulpturalen Gefäße in den gleichen Tönen.
Eine nicht ganz separate Küche

© Alan Chu / Djan ChuDie Küche sitzt auf der anderen Seite der Formsteintrennwand, die ein erhabenes Muster bietet. Der Raum wird somit getrennt, ohne vollständig geschlossen zu sein. Der Ziegel macht es möglich, von der Helligkeit des Wohnzimmers zu profitieren und eine gewisse Kommunikation aufrechtzuerhalten.
Ziegel als Wandmotiv

© Alan Chu / Djan ChuEine weitere Variation des von Alan Chu vorgestellten Keramikziegels. Diesmal kreiert der Architekt damit ein Wandmotiv im Kellerstil, um am Beistelltisch in der Küche einen intimeren Raum zu schaffen.
Andere Rohstoffe im Dekor

© Alan Chu / Djan ChuDie Rohstoffe werden in dieser Wohnung immer wieder sublimiert. In der Küche zum Beispiel wurden die Regale aus Konstruktionsmetallstäben gefertigt und in einer an Ziegelstein erinnernden Farbe lackiert.
Ein beruhigendes Schlafzimmer

© Alan Chu / Djan ChuIm Schlafzimmer verwendet der Architekt die Codes des Wohnzimmers mit einem fast makellosen Raum, in dem das Wandmaterial einfach eine Erleichterung bietet, um die Atmosphäre zu wärmen.
Möbel als integraler Bestandteil der Konstruktion

© Alan Chu / Djan ChuIm Schlafzimmer hat der Architekt die Möbel quadratisch in die Wand integriert und ein Kopfteil geschaffen, das sich durch den Raum zieht und Nachttische enthält. Holz im hellen Farbton wärmt und mildert so die Atmosphäre.
Eine untypische Umkleidekabine

© Alan Chu / Djan ChuAuch in der Umkleidekabine war das klassische Kartenspiel nicht in Frage. Der Architekt stellte sich einen strukturierten Raum wie einen Konfektionsladen mit offenen Kleiderständern vor. Für die Lagerung wurden verschiedene Holzmodule verwendet. Weitere Informationen: www.chu.arq.br