Das 175 m² große Loft von Hannelore und Didier befindet sich in einem ehemaligen Industriegebäude (Maison de la Fonderie). Das Gebäude wurde in mehrere Parzellen mit imposanten Volumen und hohen Decken unterteilt. Aufgrund dieser Besonderheiten hat das Paar den Raum in Besitz genommen. Hannelore war seit ihrer frühesten Kindheit immer mit der künstlerischen Welt in Kontakt, daher nehmen zeitgenössische Kunstwerke einen sehr wichtigen Platz in ihrem Interieur ein. Seit 14 Jahren zieht das Loft um, die Arbeiten kommen und gehen, nichts ist in Stein gemeißelt, es weht ein ständiger Wind der Erneuerung und Frische durch die Wohnung von Hannelore und Didier.
Die Designlounge in Helldunkel

© CloporteDas Wohnzimmer bekräftigt seine zeitgenössische und unverfrorene Designseite mit seinem Cappellini-Couchtisch, seinem Le Corbusier-Sessel und seiner zehn Stunden zehn Stehlampe. Das Licht ist gedämpft und weich für eine gemütliche Mad Men-Atmosphäre, die durch diesen Barschrank, diese Vase (chiné aux Puces) an der Rückwand und ihre Drahtskulptur (Habitat) bereichert wird.
Die ursprüngliche Küche

© CloporteVom Wohnzimmer geht ein Flur ab, entlang dem das Ehepaar seine Küchenmöbel angeordnet hat. Alles ist funktional und passt perfekt zum Designcharakter der Wohnung. Die Küche wurde von einem Tischler nach Maß entworfen.
Die Spielecke und ihr Vintage-Tischfußball

© CloporteZwischen Küche und Wohnzimmer wurde ein Spielbereich konzipiert, um den Raum auf ein Minimum zu unterteilen und ihm einen Rhythmus zu geben. Ein Vintage-Tischfußball (als Hochzeitsgeschenk für das Paar angeboten) ist das Herzstück. Kronleuchter: Ingo Maurer. Kieselboden und Ikea-Aufbewahrungseinheit.
Die Industrietreppe

© CloporteUm im ursprünglichen industriellen Aspekt des Gebäudes zu bleiben, ließ sich das Ehepaar eine Treppe aus Lochblech bauen, die mit feinen Gittern aus Wasserfiltern verkleidet ist. Die Wahl von hellem massivem Eichenparkett für den Schlafbereich des Lofts wärmt den rohen, industriellen Aspekt des Treppenhauses und des Rests der Wohnung auf.
Das Wohnzimmer und seine Designermöbel

© CloporteHier ist das Wohnzimmer aus einem anderen Blickwinkel, Betongeist und Rohstoffe vermischen sich mit Ultra-Design-Möbeln. Der Couchtisch ist eine Kreation des Architekten Gaé Aulenti. Eine Trophäe der Künstlerin Olivia Thery ziert die Betonblockwand.
Eine sehr scharfe Dekoration

© CloporteBei Hannelore und Didier finden wir oft Fotos an der Wand: An dieser Wand eine Fotoarbeit von Mathieu Hubert.
Transparenzspiele in der Küche

© CloporteRund um die Küche teilen wir uns auf, aber dank Sicherheitsglasscheiben sorgen wir für Licht und Transparenz. Auch hier spielen wir mit dem Geist der Baustelle und dem Rohstoff.
Immer wieder Kunst

© CloporteKunst ist hier überall, wie in dieser hübschen Zeichnung, die der Maler Hervé Di Rosa speziell für Hannelore angefertigt hat. Während ihrer Arbeit in einer Designagentur im Jahr 1993 lernte Hannelore diesen Künstler einmal kennen, gestand ihm seine Bewunderung und dieser machte dann diese Zeichnung für sie.
Ein persönliches und verspieltes Vintage-Dekor

© CloporteDie Einrichtung wird bei Hannelore und Didier nicht ernst genommen, es gibt natürlich Stücke zeitgenössischer Künstler aber auch Spielzeug oder Gegenstände von sentimentalem Wert (Reisesouvenirs, Fotos …) und das alles harmoniert mit Geschmack und Feinheit. In Didiers Büro koexistieren Erinnerungen an ein Kind mit klassischeren Stücken wie seinen Berger-Lampen im Hintergrund (Design Tous les Trois).
Im Elternzimmer: Leichtigkeit und Poesie

© CloporteMit dieser berühmten Flügel-Wandleuchte von Ingo Maurer ist ein weiterer Designer eine Anspielung auf das Schlafzimmer der Eltern.
Victors Sammlung von Schneekugeln

© CloporteKonzentrieren Sie sich im Kinderzimmer auf die kitschige und berührende Sammlung von Victor (dem ältesten Sohn). Als wir Ihnen sagten, dass die Dekoration sich selbst nicht ernst nimmt …
Tansanische Skulptur

© CloporteAus den Flitterwochen mitgebracht, hat diese Skulptur für das Paar eine ganz besondere Bedeutung.