Richtung Japan für den Besuch eines außergewöhnlichen Hauses. Der Architekt, der sich das Projekt vorstellte, Yoshiaki Yamashita, wollte einen ebenso außergewöhnlichen Anspruch seiner Kunden erfüllen: ihren Oldtimer in den eigenen vier Wänden ausstellen. Wenn die Wette nicht einfach war, hat Yoshiaki Yamashita es mit Bravour aufgegriffen und ein Haus geschaffen, das traditionelle japanische Codes aufgreift, vom geometrischen Kubismus inspiriert ist und das Automobil ins Herz des Wohnraums, ins Herz des Wohnraums stellt eines riesigen Gemäldes. Deco.fr führt Sie daher nach Kyoto, um diesen atypischen Ort zu besuchen, an dem das Ausstellen eines Autos eine tägliche Angelegenheit ist.
Ein Oldtimer in der Show

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterDas Haus in Japan, in Kyoto, wurde entworfen, um die ganz spezifischen Erwartungen eines Paares zu erfüllen, das sich für Autos begeistert. Ihre Anforderung? Seinen Rennwagen wie ein Kunstwerk mitten im Haus platzieren zu können. So wird die traditionell außerhalb des Wohnraums installierte Garage zu einem separaten Raum, der von Küche und Wohnzimmer durch ein Glasdach im Werkstattstil einsehbar ist.
Dreidimensionale Kunst

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterIm Wohnzimmer, offen zur Küche und Garage, kann man vom Sofa aus den Oldtimer durch das prächtige Glasdach bewundern. Hier wird das Auto zur Kunst und die Garage zum privaten Ausstellungsraum. Ähnlich einem Museum wird diese ultra-raffinierte Unterkunft sowohl minimalistisch als auch sehr persönlich.
Eine Garage, die sich in eine Terrasse verwandelt

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterWenn das Auto draußen steht, ist die Garage dennoch ein wichtiger Lebensraum, da sie zu einer angenehmen Terrasse wird. Ganz verglast erweitert es den Ausblick und ist Teil eines offenen und aufgeräumten Blicks auf das Haus.
Holz und Minimalist: ein erfolgreiches Duo

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterIn der Garage wollte der Architekt die relative Kälte des gewachsten Betonbodens und eines offenen Raums, verglast und mit weißen Wänden, durch die Installation von Holz in Form einer Decke, inspiriert von alten Balken, brechen. Wir lieben diese gewagte und unkonventionelle Mischung, die den minimalistischen Geist neu aufgreift.
Offene Küche im japanischen Stil

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterZur Garage hin hebt sich natürlich die prächtige offene Küche, die als Fortsetzung des restlichen Hauses konzipiert wurde. Aus edlen Materialien gefertigt, hat er eine riesige Arbeitsplatte, die uns besonders gut gefällt. Bei den Farben bleiben wir in natürlichen und nüchternen Tönen wie Greige, Weiß und Schwarz, Symbolen von schlichter Eleganz.
Japanischer Garten im Haus

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterDas Schlafzimmer und das Badezimmer sind um einen zweiten Innenhof herum angeordnet, kleiner und blumiger als die Garage, der eine maximale Lichtzirkulation ermöglicht. Wir lieben dieses Holz-Glasdach, das auf das von japanischen Paneelen inspirierte Wandpaneel reagiert, das auch Holz und Glas mit Eleganz mischt.
Badezimmer offen zur Garage

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterDas Badezimmer, das an die Terrasse angrenzt, ist perfekt gemacht. Getreue Darstellung des japanischen Stils und eine subtile Mischung aus Design und Architektur, die auf den ersten Blick zum Wohlfühlen einlädt. Seine Besonderheit? Eine doppelte Öffnung, auf der Garage und auf dem kleinen japanischen Garten, die es ermöglicht, menschliche und natürliche Kreationen zu bewundern.
Ein raffiniertes Zimmer mit Aussicht

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterDas Schlafzimmer, das sich auf der anderen Seite des "Tages"-Teils befindet, verwendet japanische Codes in seiner minimalistischen Lebensweise. Gewachster Beton am Boden, weißer Vorhang und feststehendes Glas schaffen eine Atmosphäre, die zur Besänftigung und Meditation förderlich ist. Hier kein Schnickschnack, sondern kontrollierte und nüchterne Linien, die sich zum angrenzenden kleinen japanischen Garten öffnen.
Präzision bis ins kleinste Detail

© eiji TOMITA für Yoshiaki Yamashita Architekt & MitarbeiterDer Tagesbereich ist durch einen sauberen Flur optisch vom Schlafbereich getrennt. Wir mögen die Schlafzimmertür, ein tiefes Schwarz, das mit dem Licht des Ortes kontrastiert. Hier und da greift die Natur in eine sehr kontrollierte Raumauffassung ein. Die Leuchten, alle ähnlich, spielen auch mit XXL-Glühbirnen, einfach aufgehängt, die Karte des Minimalismus. Eine beeindruckende Inszenierung von Präzision, für ein außergewöhnliches Projekt. Mehr Infos auf www.yoshiaki-yamashita.com