Was ist ein Passivhaus?

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Anonim

Das Konzept eines Passivhauses mit geringem Energieverbrauch zieht immer mehr Menschen an

Wohnen im Passivhaus bedeutet, ein modernes Haus zu genießen, das sich im Winter selbst heizt und im Sommer Kühle „produziert“. In Krisenzeiten zieht das Konzept eines Passivhauses mit geringem Energieverbrauch immer mehr Familien an. Erläuterungen. Finden Sie weitere Artikel zum Thema: Schätzung der Dämmarbeiten

Das Konzept des Passivhauses

Das Passivhaus ist DAS Niedrigenergiehaus schlechthin, da es wärmeautark ist. Durch die Rückgewinnung der von der Sonne abgegebenen natürlichen Energie und das Wissen, wie man sie dank einer einwandfreien Isolierung einsparen kann, ermöglicht es seinen glücklichen Besitzern, echte Einsparungen zu erzielen. Wenn die Deutschen und die Schweizer sich zuerst dafür interessierten, scheinen die Franzosen zu übernehmen. Laut ADEME (Französische Agentur für Umwelt und Energiemanagement) würde der Bau eines Passivhauses eine Investition von 240.000 Euro oder 1.818 Euro / m2 für 132 m2 Wohnfläche bedeuten. Da die konventionellen Heizenergien in den letzten Jahren stark zugenommen haben (Gas, Brennstoffe, Strom), würde sich die Investition daher relativ schnell amortisieren!

Wie funktioniert ein Passivhaus?

Ein Passivhaus hat kein konventionelles Heizsystem: keinen Boiler, keine Klimaanlage, nicht einmal einen Ofen. Sein Ziel ist es, das ganze Jahr über eine konstante und angenehme Temperatur zu halten. Wie heizt es sich im Winter und bleibt im Sommer kühl? Die Wahl der Dämmstoffe ist entscheidend. Alles liegt in einem schmackhaften Gleichgewicht zwischen Wärmeeintrag und -verlust. Das Passivhaus funktioniert ein bisschen wie eine Klimaanlage aber 100% natürlich. Um sein Eigenerwärmungsziel zu erreichen und als Passivhaus zu gelten, darf das Gebäude nicht mehr als 15 kWh pro m2 und Jahr verbrauchen. Die Materialwahl muss berücksichtigt werden. Es ist sein Dämmsystem, das Ihr Haus in ein Passivhaus verwandelt.

Wie bekommt man ein Passivhaus?

Um den Wärmeverlust zu begrenzen, muss ein Passivhaus mit einer leistungsstarken Außendämmung und einer zweiflutigen mechanischen Lüftungsanlage ausgestattet werden. Gleichzeitig muss ein Passivhaus, um genügend Wärme zu speichern, große Öffnungen nach außen haben, die gut der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Ideal ist es, sich für große Erker auf der Südseite in Dreifachverglasung zu entscheiden. Es ist die bestmögliche Kombination, um die natürlichen Beiträge der Sonne voll auszuschöpfen. Umgekehrt dürfen die Wände auf der Nordseite keine Öffnung haben. Wenn dies nicht möglich ist, entscheiden Sie sich für kleine Fenster, achten Sie jedoch auf eine hervorragende Isolierung (Verglasung und Rollladen). Außerdem muss die Isolierung der Nordwände verstärkt werden, um den kalten Winden entgegenzuwirken.