Es gibt mehrere Technologien
Die Kalorien aus dem Abwasser können nun zum Erhitzen von Wasser im Haushalt oder sogar zum Heizen des Hauses selbst verwendet werden. Einige Erklärungen für diese neue Technologie.
Welches Abwasser?
Jeden Tag gehen bei einer Dusche und dem aktuellen Bedarf des Hauses (Spülmaschine, Spüle, Waschmaschine etc.) mehr als hundert Liter heißes Wasser pro Person in die Kanalisation. Dieses Abwasser wird als „Grauwasser“ bezeichnet. Sie stellen ein wichtiges kalorisches Vorkommen dar, das heute ausgebeutet werden kann.
Wie funktioniert es?
Es gibt verschiedene Technologien, um die Wärme aus diesem Grauwasser zurückzugewinnen. Mit dem Angebot Degrés Bleus von Suez Environnement gewinnen eine Wärmepumpe und ein Wärmetauscher die in der Kanalisation enthaltenen Kalorien zurück. So wird zum Beispiel das Schwimmbad Levallois-Perret beheizt und bald ein ganzer Öko-Viertel von Nanterre. Das ERS-Angebot von Biofluides Environnement funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Es gibt auch ein einfacheres und kostengünstigeres System, den ThermoCycle, der das Abwasser in einem Speicher speichert, durch den ein Vorheizregister läuft. Oder der EcoRC36 von EHTech gewinnt die Kalorien aus der Dusche in Echtzeit zurück und schickt sie zurück an die Armatur oder den Ballon, um das Wasser weiter zu erhitzen. Schließlich besteht das Power-Pipe einfach aus einem Evakuierungsrohr, das von einer flachen Kupferspule umgeben ist. Er wird an den Warmwasserspeicher, an den Brausemischer oder an beide angeschlossen.
Wie viel kostet es ?
Die Installationen Suez Environnement und Biofluides Environnement kosten rund 2.000 € ohne Steuern pro Gebäudeeinheit. ThermoCycle kostet rund 650 € pro Einheit für ein Gebäude mit rund 30 Wohnungen, ebenso wie die Power-Pipe. Für EHTech werden rund 800 € benötigt.