Nahtlose Sanitäranlagen

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Anonim

Lötanschluss oder Klebeanschluss?

Um Ihre Sanitärarmaturen erfolgreich zu installieren, ist es natürlich zunächst notwendig, eine Armatur auszuwählen, die an Ihre Installationen angepasst ist. Doch das ist noch nicht alles: Neben der Wahl des richtigen Beschlagtyps (PVC-, Messing-, Kupferbeschlag usw.) müssen Sie auch die richtige Montagemethode kennen. Damit Sie klarer sehen können, zieht die Redaktion von Déco.fr mit Ihnen Bilanz und erklärt Ihnen die Unterschiede zwischen einer Verbindung zum Kleben, zum Schweißen oder zum Crimpen.

1. Die zu verklebende Verbindung

Das wird alle verführen, die sich mit Schweißarbeiten auskennen (und auch für Anfänger sehr gut zugänglich sind): PVC- und CPVC-Rohre (hochchloriertes PVC), die durch Klebeverbindungen zusammengebaut werden, eignen sich für die Druckwasserversorgung Sanitärgeräte (Waschbecken, Dusche, Waschbecken, Badewanne), Toiletten, Warmwasserbereiter, Waschmaschinen..
Die Verklebung, deren Schwächen manche vielleicht befürchtet haben, erweist sich im Gegenteil als absolut wasserdicht, sowohl bei Aufputzinstallationen als auch bei Einbauten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine solche Anlage an eine bestehende Kupferversorgung anzuschließen.

2. Lötanschluss

In den meisten Fällen handelt es sich bei den Lötanschlüssen um Messing- oder Kupferanschlüsse. Ihre Größe kann zwischen 10 und über 60 mm variieren und wird vor allem als Verbindung zwischen Rohren in Heizungsanlagen oder in Sanitäranlagen eingesetzt.

3. Die Schraubverbindung

Die von Heimwerker-Anfängern sehr geschätzte Schraubverbindung erfordert, wie der Name schon sagt, kein Kleben oder Schweißen, sondern lediglich das Anschrauben mit einem geeigneten Schraubenschlüssel! Bei Messing oder verzinktem Stahl variiert der Durchmesser dieser Art von Fittings im Allgemeinen zwischen 8 und mehr als 30 mm.

Achtung: Damit Ihre Installation perfekt abgedichtet ist, denken Sie daran, Teflon auf das Gewinde aufzutragen.

4. Crimpverschraubung

Crimpfittings sind Fittings, die systematisch aus Messing, Kupfer oder Bronze hergestellt werden und zur Herstellung von Verbindungen mit Mehrschichtrohren verwendet werden. Crimpanschlüsse werden häufig von Fachleuten installiert, da hierfür spezielle Werkzeuge (Crimpzange + passende Einsätze) erforderlich sind.

5. Die Klemmverschraubung

Wie der Name schon sagt, dichtet die Klemmverschraubung eine Installation ab, indem sie das Rohr auf der Verschraubung quetscht. Ebenso wie die Klebeverschraubung oder die Schraubverschraubung gehört die Klemmverschraubung zu den bei Heimwerkerlehrlingen sehr beliebten Sanitärarmaturen, da sie einfach mit einem Gabelschlüssel montiert wird.

6. Der Olivenbeschlag

Der auch als Doppelkegelanschluss bekannte Olivenanschluss besteht aus zwei Spannmuttern, die durch eine kleine Messingolive verbunden sind. Die Olivenverschraubung kann nur auf starren Kupferrohren verwendet werden.

7. Der Schnellwechsler

Die Schnellkupplung, auch „autonome Kupplung“ genannt, ist die am einfachsten zu verwendende Sanitärkupplung, da sie weder Material noch besondere Fähigkeiten erfordert: Für die Installation reicht es aus, sie einzuklemmen. Daher übrigens auch der Name!

8. Der Slip-Fitting

Aufgrund seiner hohen Zuverlässigkeit sehr häufig in Heizungsanlagen eingesetzt, ist die Installation des Schiebeanschlusses nicht für den Erstankömmling zugänglich, da hierfür eine bestimmte Ausrüstung, aber auch gute Kenntnisse im Sanitärbereich erforderlich sind. Überlassen Sie die Installation besser einem qualifizierten Fachmann!