Naturfasern werden wegen der authentischen und warmen Ausstrahlung, die sie Ihrem Interieur verleihen, sehr geschätzt. Sisal, Seegras, Kokos, Jute, Bambus: Die Palette ist breit, vor allem wenn wir die vielen möglichen Farben berücksichtigen. Sie sollten jedoch wissen, dass wenn diese Beschichtungen sehr ästhetisch sind, ihre Pflege besondere Aufmerksamkeit erfordert. Für die Verlegung von Pflanzenfaserböden empfiehlt sich die Verleimung.
Pflanzenfaserboden verlegen: vor dem Verlegen
Stellen Sie zunächst sicher, dass der vorhandene Boden perfekt eben, glatt, sauber und trocken ist. Andernfalls müssen Sie es reinigen und die entsprechenden Reparaturen vornehmen: die Feuchtigkeit entfernen, möglicherweise die Löcher stopfen oder sogar eine Nivellierung vornehmen. Niemals auf einem Teppich oder einem zuvor verlegten Linoleum installieren. Erwägen Sie auch, die Rollen mindestens einen Tag lang an Raumtemperatur zu gewöhnen. Wird diese Frist eingehalten, können Sie sie vollständig ausrollen. Schneide sie dann mit einem guten Bastelmesser am Rand des Raumes aus und lasse einige Zentimeter an der Wand überstehen. Zum Schluss die Beschichtung von der Mitte bis zu den Rändern glatt streichen. Es kann sinnvoll sein, es wegen der Steifheit der Pflanzenfasern noch einen weiteren Tag wie diesen ruhen zu lassen.
Pflanzenfaserboden verlegen: der Klebeschritt
Heben Sie nun die Hälfte des Bodens in Pflanzenfasern auf. Verteilen Sie den Kleber mit einem gekerbten Spachtel gleichmäßig über die freiliegende Oberfläche. Warten Sie etwa zehn Minuten, bevor Sie die Beschichtung auf dem Kleber wieder aufsetzen. Von der Mitte aus wieder zu den Seiten hin ausrollen. Befolgen Sie die gleichen Schritte für den restlichen Teil. Entfernen Sie dann mit einem Cutter und eventuell einem Schaber den Überschuss rund um das Teil. Nochmals glätten, dann die Trocknungszeit des Klebers beachten, bevor die Möbel montiert werden.