Pelletheizung: Was ist das?

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Anonim

Es ist ökologisch, ökonomisch und die Industrie schafft Arbeitsplätze.

Das Heizen mit Holzpellets ist ein System, das viele Vorteile hat, aber noch wenig verstanden wird. Marie-Agnès Jallon, Kommunikationsbeauftragte des Propellet-Verbandes, erklärt, was Sie wissen müssen. Interview von Bérangère Larivaud.

Was sind Holzpellets?

Es ist ein Brennstoff in Form von kleinen Zylindern aus 100% natürlichem Holz. Diese stammen aus Holznebenprodukten wie Sägemehl oder Spänen. Sie werden getrocknet und mechanisch stark verdichtet, dh ohne Zusatz von Bindemitteln. Pellets werden auch Pellets genannt.

Welche Heizung können Sie mit Holzpellets verwenden?

Entweder ein Boiler oder ein Ofen. Dies sind spezielle Geräte, die ausschließlich für den Betrieb mit Holzpellets bestimmt sind. Die Kessel sind automatisch. Die Pellets werden in einem schlüsselfertigen Silo (Textil) oder maßgeschneidert (Mauerwerk, Holz etc.) gelagert. Für die Aufstellung dieses Silos ist ein Volumen von 2 bis 8 m² am Boden bei einer Höhe von 2,5 Metern erforderlich. Bei Platzmangel kann er weiter innen, außen oder eventuell bis zu 15 bis 20 Meter vom Kessel entfernt vergraben werden.

Was ist mit dem Pelletofen?

Im Gegensatz zum Kessel muss der Pelletofen manuell nachgeladen werden. Die Geräte sind mit einem größeren oder kleineren Tank ausgestattet und bieten so eine Autonomie von ein bis drei Tagen.

Was sind die Vorteile einer Pelletheizung?

Vor allem ist es sehr ökologisch. Tatsächlich ist der CO2-Fußabdruck des Granulats neutral. Dann ist es ein sehr perforierendes System, da die Heizleistung 90% beträgt. Außerdem ist es lokale Energie und schafft Arbeitsplätze. Der Asche- und Staubgehalt ist minimal. Schließlich ist er sparsam im Verbrauch, da dieser Biokraftstoff deutlich günstiger ist als Gas, Heizöl oder Strom. Sein Preis ist stabiler, weil er nicht vom Ölpreis abhängt.

Was sind die Hindernisse beim Kauf einer Pelletheizung?

Pelletheizungen leiden noch immer unter mangelnder Bekanntheit sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Heizungsfachleuten. Es ist wahr, dass es sich um ein junges Produkt handelt. Pellets machen weniger als 1 % des Kesselmarktes und weniger als 5 % des Öfenmarktes aus, im Gegensatz zu Österreich oder Italien, wo diese Heizmethoden viel weiter entwickelt sind als in Frankreich.

Wie sieht es mit dem Design von Pelletheizungen aus?

Heute ist das Design dieser Geräte, insbesondere der Öfen, sehr studiert. Wie bei den Holzöfen gibt es eine sehr breite Produktpalette: modern, designt, traditionell… Das Innere des Kamins unterscheidet sich.

Wo kann man eine Pelletheizung sowie die Pellets selbst kaufen?

Pelletheizungen können bei Herstellern oder Fachhändlern bezogen werden. Sie müssen auch von spezialisierten Installateuren installiert werden. Für Pellets gibt es Händler in ganz Frankreich. Es ist wichtig, NF- oder Din Plus-zertifizierte Pellets zu kaufen, um jegliche Gefahr von Materialschäden zu vermeiden. Glücklicherweise sind 85 % der Pelletproduktion zertifiziert.

Wie viel kostet eine Pelletheizung? Was ist mit dem Granulat?

Für einen automatischen Boiler braucht es 7.000 bis 15.000 Euro. Ein Silo kostet zwischen 1.200 und 3.500 Euro. Der Preis für einen Kaminofen variiert zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Schließlich kosten die Pellets rund 240 Euro pro Tonne. Um ein Haus von 100 bis 130 m² mit Heizung und Warmwasser zu versorgen, werden beispielsweise etwa 5 Tonnen Pellets benötigt.

Profitieren Pelletheizungen von einer Steuergutschrift?

Jawohl. Bis zum 31. Dezember 2011 beträgt die Steuergutschrift 22 % für den erstmaligen Erwerb und 36 % für den Austausch eines alten Kaminofens. Mehr wissen : www.propellet.fr