Montage von Holzverkleidungen

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Anonim

Bevor Sie beginnen

große Anwendungsfreiheit und eine unkalkulierbare Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten

Bevor Sie beginnen

Damit die Verkleidung Temperatur und Feuchtigkeit aufnehmen kann und ein Aufquellen oder Verrutschen nach der Montage vermieden wird, lagern Sie sie mindestens drei Wochen im Raum, in dem sie montiert wird.

Verschiedene Arten von Posen

Die Verkleidung ermöglicht große Nutzungsfreiheit und eine unkalkulierbare Anzahl an Kombinationen. Jede Art der Verlegung hat dekorative Vorteile und kann unschöne Volumina in einem Raum weitgehend ausgleichen.• So ermöglicht die vertikale Verlegung, unabhängig von der Breite der Dielen, eine optische Vergrößerung des Raumes. • Bei einem zu hohen Volumen strukturiert ein vorspringendes Profilgesims, ca. 20 cm von der Decke entfernt, den Raum. • In einem Raum mit großem Volumen können Sie eine gewisse Intimität schaffen, indem Sie eine Trägerplatte installieren, d. h. das Holz bedeckt den unteren Teil der Wand und endet zwischen 90 und 130 cm über dem Boden. Die Holzlatten krönen Sie mit einer Bilderleiste, deren oberer Teil bem alt oder gepolstert wird.

Wie geht das?

Die Klingen sind auf allen vier Seiten „gerillt“, also auf einer Seite und einem Ende mit einer Nut und auf der anderen Seite und dem anderen Ende mit einer Feder versehen. So vorbereitet sieht die Montage wie ein Kinderspiel aus. Der Zusammenbau der Dielen erfolgt durch Einpassen der Feder in die Nut der nächsten Diele.

Schritt für Schritt

1

Um die erste Diele richtig und gut an der Wand zu platzieren, müssen Sie die Feder mit einem Hobel entfernen.

2

Überprüfen Sie die Vertikalität dieser ersten Diele und nageln Sie sie an das Gerüst, indem Sie die Spitzen im 45°-Winkel in die Nut drücken.

3

Mit dem Nagelset die letzten Millimeter der Spitze einschlagen, die die Montage des nächsten Blattes nicht behindern darf.

Profi-Tipp

Hier ist Ihr getäfelter Raum, Sie müssen nur noch die richtige Ausführung auswählen. • Beize: fast transparent, in Holz- oder Pastelltönen, sie färben das Holz ganz leicht. Sie sind undurchsichtig und betonen die Maserung, während sie das Holz färben. • Mikroporöse Farben: Sie bieten ein makelloses Finish, satiniert oder lackiert, kräftige Farben und lassen das Holz atmen. Andererseits müssen Sie vor jedem neuen Anstrich gründlich waschen und schleifen.• Lacke: Sie belassen das Holz in seiner ursprünglichen Farbe, verdunkeln es leicht oder färben es neuerdings deutlich, ohne dass die Maserung sichtbar bleibt. So behandeltes Holz lässt sich leicht mit einem feuchten Tuch reinigen. Und um Zeit zu sparen, können Sie sich auch für eine direkt im Werk fertige Verkleidung entscheiden. Lackiert oder getönt, einige sind jetzt in einer Vielzahl frischer und fröhlicher Farben erhältlich. Kein Schleifen und Streichen mehr!

Alles wissen – Heimdekoration © La maison Rustic – Flammarion Editions, 2006