Wohnen im Mittelpunkt der Prioritäten der Europäer

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Anonim

Bei den Heimwerkerausgaben stehen die Franzosen an erster Stelle.

Eine Umfrage des britischen Konzerns Kingfisher unter 15.000 Eigentümern in acht europäischen Ländern ermöglichte es, das Konsumverhalten und die Trends in Sachen Wohneinrichtung besser zu erkennen. Ergebnisse.

Wohnen, eine Priorität für europäische Verbraucher

Die Umfrage zeigt, dass Heimwerken in Europa eindeutig Priorität hat. Dies vor Urlaub und Freizeit in Bezug auf die Ausgaben. Neun von zehn Hausbesitzern gaben an, dass sie im Jahr 2012 Renovierungsarbeiten an ihren Häusern vornehmen würden, und zwei Drittel planen, im nächsten Jahr dasselbe, wenn nicht mehr, für die Verbesserung ihrer Häuser auszugeben. Fast drei Viertel erledigen die Arbeit selbst. Die Wertsteigerung des Eigenheims steht nur an fünfter Stelle in der Liste der Motivationen für Heimarbeit, hinter dem Wunsch, das Eigenheim aufzufrischen oder zu renovieren, es komfortabler zu gestalten, es an eine neue anzupassen um es zu verbessern, anstatt sich zu bewegen. Diese Einstellungen unterstreichen ein verändertes Verhalten von Eigentümern, die ihr Zuhause vor allem als Lebensraum und nicht als Geldanlage sehen. 52 % der Hausbesitzer planen, mindestens zehn Jahre in ihrem Zuhause zu leben, was den Trend zum Verbessern statt zum Umzug deutlich zeigt. Besseres Wohnen geht heute Hand in Hand mit besserer Lebensqualität.

Das Zuhause an neue Lebensstile anpassen

In allen untersuchten Ländern passen die Eigentümer ihre Unterkünfte an die länger zu Hause lebenden Kinder an („Tanguy“-Effekt) oder um ältere Eltern zu betreuen. Sie nutzen auch die technologischen Entwicklungen, um die Arbeit zu Hause zu erleichtern und Teile für die Freizeit auszustatten. Als Folge von Veränderungen im Lebensstil und der Arbeitsorganisation zeigen die Ergebnisse auch, dass die Europäer mehr Zeit zu Hause verbringen. Sie passen ihren Lebensraum an, um Räume für Freizeit (40 %), Erholung (39 %) und Arbeit (23 %) zu haben. Malen und Dekorieren ist die erste Aktivität der meisten Europäer, wenn sie ihren Lebensraum verbessern. Dann kommt die Erneuerung der Möbel, dann die Renovierung der Küche oder des Badezimmers.

Unterschiede nach Land

Auch diese Studie zeigt Unterschiede je nach Land. Die Franzosen beispielsweise haben in den letzten 12 Monaten am meisten für Heimwerker ausgegeben. Polen, Großbritannien und Irland, die Türkei und Deutschland sind die Länder, die am wenigsten ausgegeben haben. Englische und irische Hausbesitzer sowie Deutsche schenken ihrem Garten die meiste Aufmerksamkeit, während in der Türkei Sicherheit und Beleuchtung die wichtigsten Ausgabenposten sind.

Internet, ein mächtiger Verbündeter

Das Internet wird häufig für Heimwerkerarbeiten genutzt, aber in erster Linie zum Recherchieren, Preisvergleich und zur Beratung statt zum Einkaufen. Weltweit geben nur 35 % der Befragten an, Produkte im Internet zu kaufen, um ihren Lebensraum zu verbessern. Die Deutschen kaufen gerne im Internet ein (48%), die Franzosen deutlich weniger (21%).

Ökologie, ein wichtiges Anliegen im Lebensraum

Das eigene Zuhause ökologischer („eco-friendly“) zu gestalten, ist ein großes Anliegen in Europa. 32 % der Befragten sagen, es sei „wichtig“. Energiesparprodukte gehören zu den beliebtesten Öko-Investitionen und zeigen, dass das Sparen von Geld mit niedrigeren Energiekosten genauso wichtig ist wie die Rettung des Planeten, wenn nicht sogar noch mehr.

Wer ist die Kingfisher-Gruppe?

Kingfisher plc ist der führende europäische Distributor von Heimwerkerprodukten und der drittgrößte weltweit mit mehr als 1.000 Filialen in acht Ländern in Europa und Asien. Die wichtigsten Marken sind Castorama, Brico Dépôt und Screwfix. Kingfisher ist außerdem zu 50 % an einem Joint Venture mit der Koç-Gruppe in der Türkei beteiligt und hat eine strategische Allianz sowie einen Anteil von 21 % an Hornbach, dem deutschen Marktführer im Heimwerker-Depotvertrieb. Die Studie, deren Ergebnisse gerade vorgestellt wurden, konzentrierte sich auf die europäischen Märkte, in denen Kingfisher ansässig ist oder ein wirtschaftliches Interesse vertritt: Deutschland, Spanien, Irland, Frankreich, Polen, Großbritannien, Russland und die Türkei.