Eine "ökologische Solidaritätshilfe" für bescheidene Haushalte

Anonim

Diese Beihilfe wird zwei Drittel der Arbeiten abdecken.

Im Rahmen des Grenelle de l'Environnement hat der Staat ein umfangreiches Programm zur Verbesserung der Wärmedämmung von Privatwohnungen aufgelegt. Um die Umsetzung zu beschleunigen, gibt es hier neue Hilfestellungen für einkommensschwache Eigenheimbesitzer.- Bis 2022-2023 können 300.000 Selbstnutzer mit bescheidenen Einkommen und in einer Situation der Energiearmut von der neuen Hilfe namens "Energiesolidarität" profitieren. Das ist zumindest das Ziel dieses neuen Geräts, das das für ökologische Solidarität zuständige Staatssekretariat Ende Januar vorgestellt hat. Laut INSEE wenden 13 % der französischen Haushalte mehr als 10 % ihrer Ressourcen für Heizkosten auf. Viele Häuser müssen daher neu isolieren oder die Fenster für eine luftdichtere und mit Doppelverglasung ausgestattete Tischlerei austauschen. - Diese vom Staat, aber auch von den Gemeinden gezahlte Beihilfe wird zwei Drittel der Dämmarbeiten an thermisch sanierungsbedürftigen Häusern abdecken. Der Rest der Arbeit kann durch zinslose Öko-Darlehen (Öko-PTZ) und subventionierte Darlehen aus dem Familienbeihilfefonds oder der Mutualité sociale agricole finanziert werden. - Die Höhe der Beihilfe hängt vom Zustand der Wohnung ab. Nach der Renovierung dieser Häuser werden die durchgeführten Arbeiten die Heizkosten um 30 bis 50 % senken. - Um sanierungsbedürftige Wohnungen zu identifizieren, werden 600.000 Wohnungen vorab begutachtet. Die Hälfte der Renovierungsarbeiten betrifft den Wohnungsbau in ländlichen Gebieten.