Der Gebrauchtmarkt liegt im Trend

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Anonim

Internet fördert das Phänomen.

Zwischen ökonomischen und ökologischen Belangen geht der Trend zur Wiederverwendung von Produkten, und das nicht nur in bescheidenen Haushalten. Update zu diesem zugrunde liegenden Trend, dem Gebrauchtmarkt.

Neue Konsummuster

Zu kurze Produktlebensdauer, Verschwendung, Überkonsum… so viele Themen, die heute von allen Seiten angeprangert werden. Informationen dringen in die Köpfe der Verbraucher ein, so dass sich Alternativen im Konsumverhalten herausbilden. Dies zeigt der Gebrauchtmarkt, der eine Begeisterung für alle Arten von Produkten erlebt. Ebenso wurzelt Recycling in unseren Gewohnheiten. Schließlich entwickeln wir zunehmend die Verwendungsmöglichkeiten unserer Waren. Und das Auto, ein persönlicher Gegenstand, wird manchmal am Wochenende zum Mietgegenstand gleichzeitig als Einnahmequelle oder wird durch Fahrgemeinschaften die Zeit einer Fahrt geteilt. Second-Hand-Kauf ist einfach und macht stolz darauf, schlau gewesen zu sein.

Veränderte Erwartungen

Neben den ökologischen Bedenken der Verbraucher ist es auch die Krise, die zu diesem Verhalten führt. Laut Cetelem 2012 Observatory ist die Kaufkraft der Haushalte in ganz Europa seit 2005 zurückgegangen. Und selbst wenn sie sich 2010 verbessert hat, reagierten die Europäer mit einer Anpassung ihres Kaufkraftmodus. Diese Sorge ist besonders in den Köpfen der Franzosen verankert, denen die Erhaltung der Kaufkraft eines der Hauptanliegen ist. Die Lösung: Ausgaben reduzieren, wie es 76% der Franzosen aus der Mittelschicht getan haben. Außerdem freuen sich Sendungen wie Troc.com.

Der Gebrauchtmarkt entspricht den heutigen Erwartungen

Damit sind alle Elemente vorhanden, damit sich der Gebrauchtmarkt entwickeln kann. Und das bestätigt eine Studie von Credoc zum „Zweiten Leben von Gegenständen, die Praktiken des Erwerbs und der Aufgabe von Konsumgütern“ vom Januar 2012. Bisher auf alte und massive Möbel beschränkt, verändert sich der Gebrauchtmarkt und auch betrifft Produkte, die nur zum Wiederverkauf gekauft wurden, wie es bei Mobiltelefonen der Fall ist. Es ist nicht mehr Menschen mit begrenzten Mitteln vorbehalten, sondern gilt heute als kluger Kauf und guter Plan. 30% der Franzosen wären auch bereit, ihre Weihnachtsgeschenke aus zweiter Hand zu kaufen. Mehrere Faktoren können diesen Wahn erklären. Allen voran das Internet, das den Austausch eindeutig erleichtert. Die Krise verdeutlicht den wirtschaftlichen Nutzen für Käufer und Verkäufer. Schließlich werden ökologische Überlegungen stärker berücksichtigt, obwohl sie nicht der Auslöser sind. Dies ist im Laden zu finden. Bei Troc.com (ehemals Troc de l'Ile) zum Beispiel sind in den letzten Jahren neue Produktfamilien wie Sport- und Freizeitartikel in die Regale gekommen, während sich die Vertriebsmethode auf das Internet ausgeweitet hat.