Zu vermeidende Fehler bei der Ausstattung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

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Anonim

Ein passender Grundriss für maximale Mobilität

Für den täglichen Wohnkomfort, unabhängig von der Behinderung, muss sich das Wohnen an die Person anpassen und nicht umgekehrt. Hier sind einige Tipps, wie Sie ein Interieur am besten organisieren und maximale Autonomie bieten.

Elektroinstallation

Schalter, Gegensprechanlagen, Telefone, Klingeln müssen sich auf Armhöhe befinden, dh zwischen 75 und 80 cm maximal. Diese Höhe sollte auch bei Türgriffen und Fenstergriffen eingehalten werden.

Zirkulation in den Räumen

Die Organisation der Teile ist für eine einfache Mobilität und Zirkulation unerlässlich. Unabhängig vom Raum muss der Raum es der behinderten Person ermöglichen, sich zwischen den Möbeln, den Gegenständen und den Haushaltsgeräten ohne fremde Hilfe und ohne Gefahr zu bewegen. Die Breite der Türen sollte mindestens 80 cm betragen, idealerweise möglichst 90 cm. Bei einer Person im Rollstuhl ist für eine geradlinige Bewegung ein Durchgang von 90 cm Breite erforderlich. Um Drehungen auszuführen, muss diese Breite jedoch an mindestens einer Seite um 30 cm erhöht werden, damit die Person eine Kehrtwendung machen kann. Statten Sie die Unterkunft bei einer Maisonette-Wohnung oder einem zweistöckigen Haus auch mit einem Treppensitz aus.

Autonomie in jeder täglichen Geste

Badezimmer : Duschen und Badewannen müssen mit an der Wand befestigten Haltestangen oder sogar mit einem an der Decke angebrachten Ziehgriff zum Aufstehen der Person ausgestattet sein. Verwenden Sie nach Möglichkeit begehbare Duschen ohne Erhöhung. Die Spülen müssen eine geringe Tiefe haben, damit die Wasserhähne leicht zugänglich sind und darunter nicht überladen werden, um eine maximale und komfortable Ausladung zu haben. TOILETTE: Lassen Sie neben der Toilettenschüssel einen Freiraum von 80 cm für Ihre Toilette. Eine etwa 50 cm über dem Boden an der Wand befestigte Hilfsstange erleichtert die Autonomie. Dezentralisieren Sie die Spülung, indem Sie sie an der Wand und in Reichweite platzieren. Essen : Backofen und Kochfeld erfordern einen frontalen Zugang, also einen darunter liegenden leeren Raum, damit die Person sich ihnen so nah wie möglich nähern kann. Braillezeichen oder taktile Markierungen bei Sehbehinderungen, optische Alarme bei Hörbeeinträchtigungen sind ebenfalls vorzusehen, um die Bedienung der Geräte zu erleichtern und die Gefahr von Verbrennungen zu minimieren.